Wintersuppe

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Knollensellerie ist immer ein wenig sperrig – in gemischtem Wurzelgemüse kann man ihn brauchen, ok. Aber nicht in Unmengen. Als Sellerieschnitzel mag ich ihn ganz gern, aber das ist auch nicht gerade für die schlanke Küche. Aber in einer Suppe geht er gut – hier eine fruchtige Variante.

Dabei ist die Sellerieknolle ja witzig aufgebaut, schaut mal! Oben sieht man noch die Wurzelansätze, die wie Haare oder auch Arme einer Krake um die Knolle herumstehen.

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In dieser Suppe steuert ein Apfel die Fruchtigkeit bei. Ihr solltet unbedingt darauf achten, dass der Apfel nicht zu süß ist, sonst kommt sein Geschmack nicht genügend zur Geltung. Boskoop geht gut, aber auch die meisten alten Sorten. Faustregel: wenn der Apfel zum Essen fast zu sauer ist, dann ist er hier in der Suppe richtig.

Durch die Kartoffel wird die Suppe ohne Mehl oder sonstigem Bindemittel schön mollig und dick. Die Gewürze unterstreichen noch die Fruchtigkeit des Apfels.

Und zu guter Letzt steuert die Petersilie ein wenig grüne Grasigkeit zu diesem erdigen Essen. Ich war erstaunt, dass es noch frische Tiroler Petersilie gibt, aber die Marktfrau hat nur lapidar gemeint: „Des isch Tiroler Petersil, die muas de Kälte aushaltn“. Also mit gutem Gewissen das Petersilienöl dazu vorbereitet. Wenn es mal schnell gehen muss, passt auch ein gutes Nussöl zur Suppe.

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Selleriesuppe mit Apfel und Petersilienöl

90 ml Rapsöl
30 g Petersilie (ohne Stiele)

1/2 Zwiebel
1 Sellerieknolle
1 große Kartoffel
1 großer säuerlicher Apfel
1 l Gemüsesuppe
1/2 Zitrone (Saft und Zeste)
1/2 TL Zimt
5 Körner Piment, frisch gemahlen
Salz, Pfeffer, Öl

Für das Öl die Petersilie grob hacken und mit dem Öl und einer Prise Salz mit einem Pürierstab fein pürieren. In ein geeignetes Gefäß gießen und ziehen lassen.

Die Zwiebel schälen und fein würfeln. In einem Topf ein wenig Öl erhitzen und die Zwiebel darin anbraten. Den Sellerie und die Kartoffel schälen und in grobe Würfel schneiden – dann zu der Zwiebel geben und ebenfalls mitbraten. Den Apfel schälen, entkernen, in Würfel schneiden und ebenfalls zu dem Gemüse geben. Das Gemüse mit 1 l Gemüsebrühe aufgrießen und aufkochen lassen. So lange kochen lassen bis das Gemüse gut weich ist, dann fein pürieren.

Die Zitronenzeste und -saft zugeben, ebenso den Zimt und den Piment. Die Suppe nochmals aufkochen lassen und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Sollte die Suppe zu dick sein, einfach mit ein wenig Wasser verdünnen.

Die Suppe in Suppenteller schöpfen und mit dem Petersilienöl garnieren.

 

1 Kommentar

  • Nicole 15. Januar 2017 um 20:26

    Vielen Dank Alex für das Rezept! Lg, Nicole

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