Basilikumpannacotta mit Erdbeeren

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Sommer ist es geworden bei uns in den Bergen. Und ja, ihr habt lange nichts von mir gehört. Ich war einfach untergetaucht, habe mir einen Traum erfüllt und mal richtig lange Urlaub gemacht.

Schon letztes Jahr im Herbst ist in mir der Entschluss gereift, dass ich in meinem Leben etwas ändern muss. Irgendwie hat es nicht mehr richtig gepasst. Ich war unzufrieden, ruhelos. Diverse Begegnungen mit anderen Menschen und verschiedene Erlebnisse haben mir dann klar gemacht, dass ich mir eine neue Beschäftigung suchen mag. Mich mit etwas neuem beschäftigen, vor allem mehr im Detail, das ganze ein wenig ruhiger.

So hatte ich Ende März meinen letzten Arbeitstag – und meinen ersten im neuen Job erst Anfang Juni vereinbart. Da der Herr Junior auf Auslandsjahr in Frankreich weilt, konnten wir die Gelegenheit nutzen und über 9 Wochen verreisen. André wollte schon lange mal nach Portugal, so machten wir uns auf nach Süden.

Wir starteten gemütlich in Frankreich, durchquerten Spanien und landeten im Alentejo in Portugal. Dann nach Süden und die ganze Atlantikküste entlang, im Norden aus Portugal wieder nach Spanien und im Baskenland wieder nach Frankreich retour. Weil wir noch Zeit hatten, verbrachten wir noch ein paar Tage im Perigord bevor wir weiter nach Norden fuhren, um im Mündungsbereich der Loire den Herrn Junior zu besuchen.

9 Wochen haben wir in unserem Bus gelebt, das ging besser als gedacht. Teilweise war das Wetter herausfordernd mit kalten Winden vom Atlantik, dann wärmte uns wieder die südliche Sonne. Wir haben die regionale Küche genossen, haben Unmengen an Fisch gegessen, wilden Spargel gesammelt und Schinken von den schwarzem Schweinen verkostet. Wir haben Delphine beobachtet, Kirchen und Kloster besichtig, haben auf Klippen und an Stränden übernachtet. Haben Menschen kennen gelernt, die auf der Reise waren wie wir. Nach rund 6 Wochen habe ich das Gefühl für die Zeit verloren. Nun sind wir wieder da und ich habe viele Bilder mitgebracht, zudem eine Menge Geschichten von unserer Reise. Diese werde ich nach und nach an dieser Stelle mit euch teilen.

Aber nun zum Pannacotta. Ich wollte wieder was Gutes zaubern und noch die heimischen Erdbeeren genießen. Das Basilikum kam frisch mit der Bauernkiste. Warum nicht beides kombinieren? So war der Pannacotta rasch gekocht und püriert, fest wird die Creme sowieso ganz ohne meine Hilfe. Dann die Erdbeeren kunstvoll geschnitten und darauf verteilt.

Der Pannacotta schmeckt nicht stark nach den Kräutern, aber genau richtig, dass der normalerweise pikanten Speisen zugeordnete Geschmack die feine Fruchtigkeit der Erdbeeren nicht überlagert. Die schöne hellgrüne Farbe der Creme hat mich zudem begeistert. Kann man wieder machen, auch wenn Gäste kommen!

Basilikum-Pannacotta mit Erdbeeren

300 ml Schlagobers
100 ml Milch
50 g Staubzucker
1 Prise Salz
2 Blatt Gelatine

25 g Basilikumblätter (rund 2 Handvoll)

rund 150 g kleine Erdbeeren

Das Schlagobers mit der Milch, dem Zucker und dem Salz aufkochen, dann zur Seite stellen. Die Gelatine in kaltem Wasser einweichen, dann ausdrücken und im warmen Schlagobers auflösen.

Die Basilikumblätter waschen. In einem kleinen Topf ein wenig Wasser zum Kochen bringen und darin die Blätter rund 20sec. blanchieren, anschließend sofort unter eiskaltem Wasser abschrecken, damit die grüne Farbe erhalten bleibt. Die Blätter trocknen. Ich habe sie dazu auf ein Küchenhandtuch gelegt und mit einem freien Zipfel desselben Tuches kräftig abgetupft.

Das Schlagobers gemeinsam mit den Blättern in einen Mixer geben und ordentlich durchmixen. Das dauert schon eine Weile, zuerst tut sich nicht viel, dann aber färbt sich die Creme nach und nach leicht grün. Zuletzt durch ein feines Sieb gießen und die groben Blattstückchen, die noch enthalten sind, entfernen. Auf vier Gläser gleichmäßig verteilen und im Kühlschrank am besten über Nacht fest werden lassen.

Die Gläser vor dem Servieren aus dem Kühlschrank nehmen. Die Erdbeeren entweder in Scheiben oder in Stücke schneiden und damit die Creme garnieren.

Wenn man den Pannacotta stürzen will, würde ich noch ein weiteres Blatt Gelatine zufügen, damit die Creme noch fester wird.

 

1 Kommentar

  • Juliana 11. Juni 2018 um 0:09

    Welcome back!
    Schaut richtig hübsch aus. Die Erdberren sind sicherlich himmlisch gut.

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