Rhabarber in guter Begleitung

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20150425-125747_3552_7dBei uns gibt es fast jedes Wochenende Kuchen, süße Tartelettes oder Kekse. Meine beiden Männer lieben Süßes und manchmal habe ich den Eindruck, dass sie diese eher inhalieren, als normal essen. Nichts ist vor ihnen sicher, will man montags nach der Arbeit noch selber ein Stück vom Wochenendkuchen haben, so muss man das ausdrücklich anmelden. Sonst wird alles ratzfatz aufgegessen. Ist ja auch gut so – ich freue mich immer, wenn ich ihnen mit einer Torte eine Freude machen kann.

Aber unsere Geschmäcker gehen dabei ein wenig auseinander. Ich mag Kuchen mit Obst am liebsten. Sie bevorzugen eher die schokoladigen Kuchen, André mag auch trockene Kuchen wie Marmorkuchen sehr gerne. Somit haben sie während der Wintermonate Oberhand: da gibt’s dann Kekse, Brownies, Sachertorte, Linzertorte.

Aber wenn der Frühling anbricht, harre ich schon hart darauf, dass der erste Rhabarber auf dem Markt auftaucht! Klar gibt es auch vorher schon Erdbeeren aus wer-weiss-nicht-wo, aber da warte ich brav, bis die aus Tirol reif sind (und das kann ein wenig dauern… ). Aber Rhabarber gibt es schon im April.

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Letzthin noch unerledigter Dinge wieder vom Markt abgezogen, so gab es diesmal bei den Bäuerinnen in der Markthalle frische, rote Stangen Rhabarber. „Die ersten“, verkündigte mir die Bauersfrau stolz! Damit ist die Saison eröffnet.

Meine Standardrezepte sind Rhabarberkuchen mit Eischaum drüber oder mit Streuseln. Diesmal habe ich aber etwas Neues ausprobiert. In meinem Fundus hatte ich noch einen Rest Marzipan von Weihnachten. Also Mürbteig zusammengeknetet, in kleine Tarteletteformen gelegt. Dann eine Masse aus Eiern, Marzipan und Butter zusammengerührt. Und darin die Rhabarberstückchen versenkt.

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Die Tartelettes sind großartig geworden, das Marzipan passt perfekt zum säuerlichen Rhabarber. Fast ein bisschen zu üppig, so dass man eher nur halbe Tartelettes auf einmal genießt. Aber dann ist auch am Montag Abend nach der Arbeit noch ein Stückchen für mich übrig.

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Rhabarbertartelettes mit Marzipan
für den Mürbteig

200 g Mehl
100 g Butter
50 g Zucker
1 Ei

für die Füllung

250 g Marzipan (mind. 50% Mandeln)
75 g weiche Butter
75 g Mehl
Vanillemark von einer Vanilleschote
3 Eier
250 g Rhabarber

Die Zutaten für den Mürbteig miteinander verkneten. 30 min. im Kühlschrank ruhen lassen.

In der Zwischenzeit die Zutaten für die Füllung miteinander verrühren. Ich reibe dazu das Marzipan auf einer groben Reibe, damit nicht zu große Stücke in der Masse sind. Alles ordentlich schaumig und glatt rühren.

Den Rhabarber putzen und wenn notwendig schälen. In kleine Würfel schneiden. Das Backrohr auf 180°C Ober-Unterhitze vorheizen.

Den Teig in 6 gleich große Stücke teilen und jeweils ca. 3 mm dünn ausrollen bis die Teigstücke genau in die Tarteletteformen passen. In die Formen legen und am Rand schön anpassen.

Jeweils rund 1 EL Füllung auf jedes Tartelette geben und glatt streichen. Die Rhabarberwürfel auf die 6 Tartelettes verteilen. Mit der restlichen Füllung bedecken und glatt streichen. Im Backofen rund 20 min. backen bis sie goldbraun sind. Aus den Formen lösen und mit Staubzucker bestreut servieren.

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