Die besten Haselnüsse der Welt

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Heute war ein Tag wie aus dem Bilderbuch. Angefangen hat es schon damit, dass wir erst ziemlich spät aufgestanden sind, weil wir gestern Besuch hatten und dann noch ein bisschen bei einem Glas Wein sitzen geblieben sind. Das gute daran ist, dass dann die Sonne schon ums Hauseck ist und auf unserer Terrasse Sonne. So konnten wir heute am 1. November noch auf der Terrasse frühstücken – stellt euch vor! In anderen Jahren hatten wir um diese Zeit schon reichlich Schnee im Garten.

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Also erstmal lange gesessen, haben uns die Sonne ins Gesicht scheinen lassen und die wenigen kühlen Windböen mutig ignoriert. Um diese besondere Situation auszukosten, haben wir natürlich extralang gefrühstückt, versteht sich.

Danach erstmal die Vorhaben des Tages halbiert und entrümpelt, um mehr Zeit in der Sonne zu verbringen. Doch die Haselnusstartelettes mussten sein. Auf der Käsemesse in Bra gab es auch ein Standl mit piemontesischen Haselnüssen. Die werden schon geröstet und enthäutet angeboten. Alleine die Sorte klingt schon sehr einladend: „Tonda Gentile Trilobata“. Die kleinen braunen Nüsse haben ein wunderbares Aroma! Alleine als ich heute die Packung geöffnet habe, verströmten sie ihren Duft in der Küche.

Also Mürbteig geknetet. Während der im Kühlschrank gerastet hat, konnte ich gemütlich in der Sonne sitzen und die Zeitung lesen. Dann den Teig ausgerollt und daraus kleine Tartelettes gebacken.

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Die Schokolade geschmolzen, mit Schlagobers für die Ganache verrührt. Und zu guter letzte die Ganache auf die Tartelettes verteilt und jeweils sieben Stück dieser Luxushaselnüsse darauf drappiert. André hat zwar gemeint, dass das zu viele für die kleinen Tartelettes sind, aber ich finde: so viel muss ein und ist genau richtig.

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Da die Sonne wegen dem niedrigen Sonnenstand nun schon am frühen Nachmittag hinter dem Hauseck wieder verschwindet, habe ich nach dem Backen noch eine kleine Laufrunde eingelegt. Bei wirklich frühlingshaften Temperaturen. Doch die Bäume zeigen eindeutig die leuchtenden Farben des Herbstes. Und als Belohnung nach dem Sport gab es dann einen Capuccino mit dickem Milchschaum und diese wunderbaren Haselnuss-Ganache-Tartelettes.

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Haselnuss-Ganache-Tartelettes
Für rund 18 Tartelettes mit 6cm Durchmesser
Für den Teig

150 g Mehl
1 Prise Salz
75 g Butter
1 Eigelb von einem eher kleinen Ei
30 g Zucker
1 EL Eiswasser

Für die Füllung

80 g Schokolade
80 g Schlagobers
rund 130 g Haselnüsse, 7 Stk. pro Tartelette

Für den Teig die Zutaten in eine Rührschüssel geben und zu einem festen Teig verkneten. Den Teig rund 30 min. im Kühlschrank rasten lassen (oder so lange man halt für das Zeitunglesen in der Sonne braucht). Den Backofen auf 180°C Ober-Unterhitze vorheizen.

Kleine Tartelettesförmchen mit rund 6cm Durchmesser einfetten. Den Teig 3 mm dick ausrollen und ein wenig großer ausstechen als die Formen groß sind, damit auch die Wände der Formen gut mit dem Teig bedeckt sind. Den Teig gleichmäßig in die Formen drücken und den Boden mit einer Gabel einmal einstechen. Die Tartelettes in 15-20 min. goldbraun backen, dann auskühlen lassen und aus den Formen lösen.

Die Schokolade über dem Wasserbad schmelzen, dabei nicht zu heiß werden lassen. Das Schlagobers unterrühren und so lange verrühren, bis die Schokolade und das Schlagobers sich zu einer geschmeidigen Creme verbunden haben. Jeweils rund 1 TL der Masse auf ein Tartelette geben und glatt streichen. Die Haselnüsse auf den Tartelettes verteilen und leicht andrücken. Die Tartelettes kalt stellen, damit die Ganache fest wird.

Am besten mit einem guten Capuccino genießen!

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