Rhabarbercrumble mit Vanilleeis

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In Tallinn waren wir in der Bäckerei Rukis gewesen, eine großes Café, wo man auch gut essen kann, und wo vor allem Estische Lebensmittel regional und saisonal verarbeitet werden. Dort hatte ich ein sehr sehr gutes Rhabarbercrumble gegessen, das durch seine Haferflocken sehr nussig geschmeckt hat. So ein Rhabarbercrumble habe ich nun nachgebacken.

Das Café Rukis liegt in der Viru, wenn man in die Stadt hineingeht nach den beiden Mauertürmen rechts. Es gibt einerseits das Café, aber auch das Restaurant “Farm”, wo ich gerne gegessen hätte, wenn wir länger dort gewesen wären. Aber in Tallinn ist das Angebot an guten Restaurants eben enorm, dass man leider an einem Wochenende nicht überall hingehen kann.

Das Café ist leicht schummrig mit einem gemütlichen Flair, es durftet verführerisch nach frischen Backwaren, im hinteren Bereich kann man beim Formen der Gebäckstücke zusehen. Vorne im Tresen türmen sich die Törtchen und Kuchen.

Das Café bietet auch Frühstück und Lunch an, aber wir waren am Nachmittag dort und tranken gemütlich einen Kaffee und aßen jeder ein Stück Kuchen während es draußen vor sich hin nieselte. Mein Rhabarbercrumble wurde mit einer kleinen Kugel Vanilleeis serviert, André hatte sich für eine Meringue-Himbeerroulade entschieden. Wir wollten unbedingt etwas kosten, was es so bei uns nicht so häufig gibt.

Mit dem ersten Rhabarber aus der Markthalle habe ich nun mein eigenes Crumble mit Haferflocken und Vanilleeis kreiert.

Für den Rhabarber habe ich ein wenig Zucker karamellisieren lassen, dann mit Butter aufgerührt und die Rhabarberstücke kurz aufkochen lassen. Im Crumble sind feine Haferflocken und ein wenig Zimt.

Gebacken habe ich die Crumbles in kleinen Tarteletteformen. Man kann natürlich auch eine große Form nehmen, aber ich finde die Portionierung in kleine Formen immer ansprechender, gemütlicher.

Ich war vom Geschmack sehr begeistert und habe mich sofort ins Café Rukis und nach Tallinn zurückversetzt gefühlt.

Das Vanilleeis wäre sicher noch besser, wenn man es selber machen würde, aber es war auch so ok. Das Crumble wird somit ein Fix-Starter in der Rhabarersaison.

Rhabarbercrumble mit Vanilleeis

400g Rhabarber
70g Zucker
35g Butter

70g Mehl
50g feine Haferflocken
40g brauner Zucker
1 TL Zimt gemahlen
70g kalte Butter

Vanilleeis zum Servieren

Den Rhabarber putzen, grobe Fäden abziehen, dann in Streifen von rund 1cm schneiden. Den Zucker in einer Pfanne karamellisieren lassen, dabei immer nur leicht schütteln, nicht umrühren. Wenn der Zucker geschmolzen ist, die Butter unterrühren. Wenn diese geschmolzen ist, den Rhabarber dazu geben. Die eventuellen Karamellstücke zerkleinern und wieder schmelzen lassen. Den Rhabarber ein paar Minuten köcheln lassen, aber viel braucht er gar nicht. Es ist eher wichtig, dass die Zuckerstücke zerkleinert werden.

Den Ofen auf 170° Ober-Unterhitze vorheizen.

Das Mehl mit den Haferflocken, dem Zucker und dem Zimt vermischen. Die Butter in Würfel dazugeben und mit den Fingern mit den trockenen Zutaten so zerreiben, dass grobe Brösel entstehen.

Den Rhabarber auf vier Tarteletteformen mit 11cm Durchmesser verteilen, den Bröselteig darauf verteilen. Die Tartelette rund 25min. goldbraun backen, dann auskühlen lassen. Jeweils mit einer kleinen Kugel Vanilleeis servieren.

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