Schon wieder unterwegs… diesmal nach Süden

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Ja, wir waren schon wieder unterwegs. Ich trau mich das ja kaum zu schreiben, fühle ich doch schon fast eure anklagenden Blicke, dass ich dauernd nur auf Urlaub bin. Stimmt, war ein bisschen viel in den letzten Wochen, aber trotzdem konnten wir die Osterferien nicht einfach zu Hause verbringen. Und da wir die letzten Jahre eh keine Gelegenheit im Frühling dazu hatten, sind wir nach Südfrankreich aufgebrochen.

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Musée de Préhistoire Régionale avec oranger et statue naïve
Parc du Pian

Gleich direkt fahren wir nach Menton. Dort an der Küste wachsen viele Zitrusbäume, die Straßen der Stadt sind mit dem wunderbaren Duft von Zitronenblüten erfüllt. Auf dem Markt werden regionale Zitronen, natürlich unbehandelt, angeboten. Für unterwegs kaufe ich bei einem Zitrusbauern einen kleinen Sack Kumquats – herrlich süß-sauerlich, die Schale leicht bitter. Irgendwann müssen wir auch mal zum Fête du Citron herkommen, das nur den Zitrusfrüchten gewidmet ist.

Auf dem Markt von Menton gibt es aber auch schon die süßen Erdbeeren aus Carpentras: nicht gerade billig, aber reichen locker als Süßigkeitenersatz, so süß sind die. Zudem schon allerlei Frühlingsgemüse wie Erbsen und Spargel zu einem vernünftigen Preis (direkt von den Erzeugern).

Citrons au marché de la gare à MentonKumquats de Jean-Mario Medecin
Lanterneau sud de du Marché des Halles de MentonFraises de Carpentras
Gousses de petits poisPoulets vendus vivants au marché de Peyrolles-en-Provence

In Fréjus besuchen wir eine Freundin. Bei einem Rundgang durch die Stadt kommen wir bei ihrem Käsehändler vorbei, der gerade seinen Laden für den Feierabend aufräumt. Philippe hat die besten Käse der Umgebung und kauft weitere Delikatessen aus dem übrigen Frankreich, aber auch Italien und der Schweiz zu. Schon lange vor dem Urlaub hab ich von wunderbarem französischen Käse geträumt: mittelreifer Weichkäse, der beim Anschneiden schon aus seiner Rinde rinnt, dazu ein frisches Baguette und eine gute Flasche Rotwein. Was will man mehr? Also wenn ihr mal guten Käse in der Gegend sucht, unbedingt hier vorbeischauen: Mon Fromager, Philippe Daujam, 38 rue Sièyes, 83600 Fréjus.

Porte de la Mairie de FréjusTronc d'olivier
Fromages de «Mon Fromager»Fougasses dans le camion du boulanger au marché la gare de Menton
Feuilles de figuierUne porte étroite de la vieille-ville de Fréjus

Ein bisschen weiter im Süden verbringen wir ein paar Tage auf der Halbinsel von St. Tropez. Gleich beim Ankommen erstehen wir bei einem der inzwischen zahlreichen Geschäften an der Küste eine echte Tarte Tropézienne. Das ist eine Tarte aus Biskuiteteig, dazwischen ganz viel Vanillecreme! Und immer ein Stück von einer großen Tarte kaufen, bei den kleinen passt das Verhältnis Kuchen zu Creme nämlich nie!

Quart de tarte tropézienneLogo de la «tarte tropézienne»

Die nächsten Tage stehen dann eher im Zeichen von ein bisschen Bewegung (man kann ja nicht immer nur essen), wir wandern an der Küste bei St. Tropez, auf der Halbinsel von Giens und am Unterlauf des Verdon.

Vue vers le Cap des Salins
Marches menant dans une crique
Passerelle sur la plage de Pampelonne20140415-162429_ile_du_grande_ribaud
Phare du Grand-Ribaud photographié la nuit
Lumière matinale sur la Tour Fondue
20140416-070128_lever_de_soleil
Vue de la marche de l'Escourche
Château d'Esparron

Auf dem Weg nach Westen besuchen wir die Abbey Silvacane. Wir waren vor Jahren schon mal hier, das alte Gebäude mit seiner Schlichtheit und der Geometrie der Bögen verzückt mich auch dieses mal wieder.

Face ouest de l'église abbatiale de Silvacane
Chœur de l'église abbatiale de Silvacane
Escaliers du dortoir au cloître de Silvacane

Mitten in der Provence finden wir bei der Kapelle St. Sixte Mandelbäume und andere Obstbäume. Wie muss das hier schön sein, wenn die alle blühen?

Chapelle Saint-Sixte d'Eygalières
Fruits de l'amandier au mois d'avril

In Staint-Rémy-de-Provence machen wir eine Runde durch die Stadt und kehren dann bei den „Filles de Patissier“ am Place Favier ein und bestellen jeder eines ihrer kleinen Törtchen. Nicolas hat eindeutig das beste ausgewählt: in dem kleinen Schokokuchen scheinen rund drei Tafeln Schokolade zu stecken, so intensiv ist der Schokoladegeschmack. Aber auch mein Cheesecake mit Himbeersorbet ist sehr lecker! Sonst ist St. Rémy ein wenig zu touristisch für meinen Geschmack und das, obwohl ja noch Vorsaison ist.

Ancien local de coiffeur20140419-155204_maisons_anciennes_de_la_place_favier
Dessert glacé aux fraises et au spéculoosDessert glacé au caramel et au chocolat noir

Nach einem kurzen Halt in den Cevennen (bei Freunden, weil Regentag), treffen wir uns noch mit Freunden aus der Schweiz darunter auch mit meiner Kochbuch-Coautorin Juliana beim Pont du Gard, dem wir natürlich auch wiedermal einen Besuch abstatten. Letzte Station ist dann noch Nîmes: die Arena und der Jardin des la Fontaine gefallen mir am meisten.

Pont du Gard et le GardonVolets ouverts et fermés
Portail en fer forgé des Jardins de la FontaineTour Magne
Fleur d'iris hybride jaune-violetteFleurs de pavot jaunes et rouges

Und zum Abschluss dieses Südurlaubes gönnen wir uns im alt ehrwürdigen Café Courtois am Place du Marché in Nîmes ein leckeres Eis!

20140421-134936_arenes_de_nimes
Quai de la Fontaine sous les platanes
Joueurs de pétanque sur le Quai de la Fontaine
Jeu de pétanque sur le Quai de la Fontaine
Génie près d'un vase du nymphée central des Jardins de la Fontaine

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