Frauenschuhe und türkise Seen im Ausserfern

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Nach langer Zeit machen wir uns endlich mal wieder mit unserm Bus auf den Weg. Schon seit einiger Zeit wollten wir die Frauenschuhe im Lechtal ansehen und fotografieren. Jetzt ist gerade Blütezeit und das Wetter passt – also los!

Wir fahren über das Hahntennjoch ins Lechtal. Es ist wenig los für das schöne Wetter, wir genießen einfach das Gefühl, unterwegs zu sei. Zuerst wollen wir noch nach Steeg zur Käsei Sojer und uns mit Proviant eindecken. Für das abendliche Kerzenracelette im Bus!

Dann geht es direkt in die Martinau zu den Frauenschuhen. Hier stellen die RadfahrerInnen die Mehrheit der BesucherInnen. Aufgrund der guten Radanbindung am Lechweg bietet sich das aber auch an.

Das Frauenschuhgebiet selber ist super – nicht zu weitläufig, aber doch recht gross. Überall verstecken sich die schönen und seltenen Orchideen. Kleine Trampelpfade führen weiter in den Wald, wobei die Blumenkolonien durch Absperrungen aus Holz gut geschützt sind.

Die Frauenschuhe bestehen aus dem gelben „Schuh“ und jeweils drei violett gezwirbelten Blättern. Diese Blätter sind um den gelben Schuh rundherum bevor die Blüte aufgeht.
Zwischen den Frauenschuhen wachsen eine Menge Maiglöckchen, die den Wald mit ihrem wunderbaren Duft erfüllen.

Aber auch andere Blumen sind zwischendurch immer wieder zu entdecken.

Nachdem wir uns an den Orchideen satt gesehen haben, fahren wir nach Stanzach und jausnen dort am Lechweg.

Und gehen anschliessend den Weg weiter bis zu einer kleinen Schotterbank. Am Nachmittag hängen wir noch ein bisschen rum, trinken Kaffee und lassen es uns gut gehen.

Am nächsten Tag fahren wir zum Heiterwanger See, weil ich dort um den See rundherum gehen mag. Zudem gibt es eine Verbindung zum Plansee hinüber. Normalerweise ist dort alles recht voll, aber dank Corona stehen heute nur eine Handvoll Autos am Parkplatz.

Am Campingplatz und Hotel wird gerarbeitet, sonst ist es ruhig. Wir gehen zuerst am nördlichen Ufer auf dem schmalen Steig. Die Sonne lässt das Wasser richtig schön türkis erscheinen und ich weiss wieder, warum ich unebdingt hierher kommen wollte.

An einer flachen Stelle wage ich sogar ein paar Schwimmzüge im Wasser, aber es ist so eiskalt, dass einem der Atem wegbleibt.

Dann gehen wir über die Brücke am Verbindungskanal zwischen Heiterwanger und Plansee. Ein bisschen schauen wir noch zum Plansee hinüber, aber machen uns dann auf der breiteren Forststrasse auf der Südseite des Sees auf den Rückweg.

Da wir noch viel Zeit haben, fahren wir ganz ans Ende vom Plansee und hängen dort auf der Liegewiese rum, lesen und schauen über den See. Da kann schon Urlaubsfeeling aufkommen.

Am nächsten Tag hängen die Wolken tief, dass wir uns nach Hause aufmachen. Nur am Fernsteinsee legen wir noch eine Pause ein. Wir umrunden den See und steigen auf der kleinen Insel steil bis zur alten Ruine hinauf.

Das nächste Mal nehmen wir uns vor, hier in der Gegend eine längere Wanderung zu unternehmen. Aber das ist eine andere Geschichte…

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