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In den Dentelles de Montmirail

Vor vielen Jahren, als der Junior noch hüfthoch war, wollten wir in den Dentelles de Montmirail einen Rundweg gehen, sind dann aber umgedreht. Dieses Jahr wollten wir da wieder hin und unser Glück erneut versuchen.

Wir haben ein paar Tage in Beaumes-de-Venise verbracht und dort in der Gegend Ausflüge und Wanderungen gemacht. So haben wir uns wiedermal den Rundweg durch die Dentelles de Montmirail vorgenommen. Wir parken unser Auto in Lafere und gehen zur Einstiegsschlucht hinüber.

Hier ist wenig Wasser, sehr wenig und deutlich weniger als wir vor vielen Jahren dort gewesen waren. Links neben dem kleinen Wasserbecken beginnt der Weg auf einer Felsplatte. Zuerst kann ich ihn gar nicht richtig verorten, aber dann sehe ich einige Eisenversicherungen.

Die Tour ist unter Crête de la Salle in den Dentelles de Montmirail genauer beschrieben.

Jetzt wissen wir auch wieder, warum wir damals umgedreht sind: man braucht schon ein wenig Spannweite mit den Beinen, um da hochzusteigen und die kleinen Jungs, die wir damals mit hatten, haben die Schlüsselstelle wohl nicht überwinden können.

Für uns ist es diesmal kein Problem, aber es geht sehr sehr steil nach oben. Wir klettern uns nach oben durch bis wir dort im Schatten eines Strauches kurz verschnaufen.

Dann geht es immer unterhalb der Kalkzähne entlang, mal steil gegen die Felsen bergauf, mal eine kleine Kletterei, mal Wege auf schmalen Felssims.

Die Sonne scheint vom wolkenlosen Himmel, auf der windstillen Seite ist es sehr heiss, dass wir wohl noch mehr Wasser für unterwegs hätten gebrauchen können.

Immer wieder zweigen Wege nach rechts über kleine sattelartige Einschnitte ab. Auf einen klettern wir hinauf, aber der Weg auf der anderen Seite lohnt nicht, also alles wieder retour.

Nach einer Pause auf der westlichen Seite der Dentelles geht es nördlich davon wieder bergab und zum Ausgangspunkt retour.

Eine wunderschöne und sehr empfehlenswerte Wanderung. Ich habe vor allem die Klettereien und Wanderung über die schmalen Felssimse sehr genossen. Vielleicht können wir ja das nächste Mal noch andere Wege in diesem sympathischen Kalkmassiv erkunden.

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