Gefüllte Zwiebeln

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Ich hatte diese Zwiebel auf Instagram gesehen und alleine optisch haben sie mich sehr angesprochen. Also habe ich eine eigene Füllung entwickelt, der ich einen orientalischen Touch gegeben habe.

In diesem Rezept werden die Zwiebeln nicht wie sonst oft als ganze gefüllt, sondern sie werden gekocht und dann die einzelnen Zwiebelschalen abgelöst. Und erst diese werden dann gefüllt.

Damit das gelingt, schneidet man die Zwiebeln vor dem Kochen an einer Stelle bis zur Mitte ein, man schneidet quasi durch jede Schichten einmal durch.

Ich habe die großen Zwiebeln beim Türken geholt, dort gibt es sie einzeln, und ich kann mir die schönsten und rundesten aussuchen. Zudem bekomme ich dort auch dicke Büschel frische Kräuter, die ich für die Füllung brauche, ebenso den Granatapfel.

Für die Füllung habe ich Quinoa verwendet, aber es geht auch anderes Getreide wie z.B. Couscous oder Hirse. Die vielen gehackten Kräuter verleihen der Füllung einen kräftigen Geschmack und die gehackten Pinienkerne geben noch ein wenig Biß.

Wer kein Raz-el-Hanout zu Hause hat, kann ersatzweise Kreuzkümmel und eine Prise Zimt verwenden.

Das Hacken der Kräuter und das Füllen der Zwiebeln braucht ein wenig Zeit. Aber ist mal alles in der Pfanne, dann hat man alles geschafft und kann bis zum Essen noch einen Aperitivo nehmen. Oder ihr bereitet das Gericht für Gäste vor, dann könnt ihr schon entspannt plaudern, während die Zwiebeln noch vor sich  hin köcheln.

Die Zwiebeln würden noch ein wenig mehr Sauce vertragen, aber beim Kochen ist immer genug Sauce da, die dann nach dem Servieren mysteriöserweise “versickert”.

Aber grundsätzlich sehen die Zwiebeln alleine schon in der Pfanne wunderschön aus, sind vegan und schmecken hervorragend.

Gefüllte Zwiebeln

4 sehr große Zwiebeln

100g Quinoa
200ml Gemüsebrühe

4 Knoblauchzehen, zerdrückt
3 kleine Karotten (rund 120g)
2 TL Raz-el-Hanout
1/2 Bund Petersilie, fein gehackt
1/2 Bund Dill, fein gehackt
1 EL Koriander, fein gehackt
etwas Minze, fein gehackt
3 EL Pinienkerne, grob gehackt
Zitronenzeste von 1/2 Zitrone
Salz, Pfeffer, Olivenöl

300ml Gemüsebrühe
1 EL Tomatenmark
40ml Granatapfelmelasse

Ausgelöste Kerne von 1/2 Granatapfel

Die Zwiebeln schälen. Dann die Zwiebel so hinlegen, dass die Enden links und rechts liegen, dann an einer Stelle bis zur Mitte einschneiden, aber nicht halbieren. Der Schnitt dient dazu, dass sich die Hautschichten der Zwiebel beim Kochen gut lösen lassen. Die Zwiebeln rund 25min. in Wasser kochen bis sie ganz durch weich sind. Kurz auskühlen lassen, dann die Zwiebelschichten eine nach der anderen ablösen. Die langen Zwiebelschichten außen einmal halbieren, das Innere, das sich nicht mehr ablösen läßt, fein hacken.

Den Quinoa mit kaltem Wasser abspülen, dann in der Gemüsebrühe weich kochen. Die Karotten fein würfeln oder grob reiben.

In einem Topf ein wenig Olivenöl erhitzen, darin die gehackten Zwiebelreste anbraten. Den Knoblauch dazugeben und durchrühren. Das Raz-el-Hanout dazugeben und durchrühren bis es duftet. Die Karotten zugeben und mit einem Schluck Wasser angießen. Bei geschlossenem Deckel kochen lassen bis die Karotten weich sind. Den Quinoa, die Kräuter, die Pinienkerne und die Zitronezeste zugeben. Die Masse mit Salz und Pfeffer würzen, 2 EL Olivenöl zugeben.

Dann die Zwiebelschichten füllen, dazu immer ein Schicht nehmen, rund eine Teelöffel Füllung hineingeben und das andere Ende der Schicht darüberklappen. Die gefüllten Zwiebeln kreisförmig in eine Bratpfanne legen. Normalerweise müsste sich das ausgehen, sonst einfach die Zwiebeln ein wenig enger schlichten.

Die Gemüsebrühe mit dem Tomatenmark und der Granatapfelmelasse vermischen, 2 EL Olivenöl zugeben und über die Zwiebeln gießen. Den Deckel aufsetzen und die Zwiebeln eine Stunde bei niedriger Temperatur köcheln lassen.

Die Zwiebeln mit den Granatapfelkernen servieren. Dazu passt ein frisches Fladenbrot.

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