Radieschensalat mit Tahini-Joghurtdressing

Der Frühling kämpft sich durch Tage mit Schneeschauern und Morgenfrost, aber zumindest in der Küche ist er eindeutig schon angekommen: zu grün sind die Gemüseberge schon in der Markthalle. Deshalb haben wir vorsorglich mal die Grillsaison mit einem Frühlingsssalat eröffnet.

Am Freitag war ich wiedermal in der Markthalle und schon beim Eintreten, hat der riesige, rote Berg Radieschen meine Aufmerksamkeit auf sich gezogen. Spontan schoss mir ein „endlich Frühling“ durch den Kopf, und ich atmete erleichtert auf.

Wenn sich die Radieschen in den Himmel stapeln, läßt sich der Frühling nicht mehr aufhalten. Dabei liegt auf den Bergen noch Schnee und die Skifreaks sind noch immer auf Skitour unterwegs.

Ich habe mich natürlich gleich mit Radieschen eingedeckt, mehrere Bund wanderten in meine Tasche, dazu frische würzige Kresse und Ruccola, um einen würzigen Frühlingssalat zu zaubern.

Ein Salat fast nur aus Radieschen geht auch nur, wenn sie noch jung und mild sind.

Ich backe derzeit fast wöchentlich Baguette, das super den Salat begleitet. Dann haben wir den Griller angeworfen und diesen Salat dazu angerichtet.

Man kann den Salat aber auch einfach Mittags in der Frühlingssonne genießen und um andere Frühlingskomponenten ergänzen. Ganz nach Geschmack.

Radieschensalat mit Tahini-Joghurtdressing

2 Bund Radieschen (mind. 20 Stk.)
2 Frühlingszwiebeln
80g Joghurt
30g Tahini
1 Prise Kreuzkümmel
Salz, Pfeffer, 1 Schuss Rotweinessig

40g Ruccola
40g Kresse
30g Sonnenblumenkerne

Die Radieschen putzen und würfeln, die Frühlingszwiebeln zuerst in Scheiben schneiden, dann fein hacken. Das Joghurt mit dem Tahini, dem Kreuzkümmel, Salz, Pfeffer und Essig mischen. Das Tahini-Joghurt mit den Radieschen und den Frühlingszwiebeln vermischen und abschmecken.

Den Ruccola und die Kresse waschen und trocken schütteln. Die Sonnenblumenkerne in einer Pfanne ohne Fett anbraten bis sie duften.

Die Radieschen in einer Schüssel servieren, das Grünzeug grob drüberrupfen und mit den Sonneblumenkernen bestreuen.

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