Geburtstagskürbiscurry

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Meine einzige und beste Lieblingsmasseurin M. hat mir heuer zum Geburtstag den letzten Kürbis aus ihrem Garten geschenkt. Extra hat sie ihn möglichst lange draußen gelassen, damit er bis zu meinem Geburtstag frisch bleibt und hat ihn dann vor dem ersten Frost gerettet.

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Der Kürbis musste dann allerdings noch ein paar Wochen bei mir im Keller auf seine Verarbeitung warten, da ich nach meinem Geburtstag ständig unterwegs war.

Heute aber ist er zu Ehren gekommen: ich habe den Geburtstagsbutternusskürbis zu einem wunderbaren Kürbiscurry verarbeitet. Das Curry wird vor allem durch die frisch geriebenen Gewürze so einzigartig gut: ich besitze nämlich eine händische Gewürzmühle aus Gusseisen, wo ich meine Gewürze immer möglichst frisch reibe. Und das merkt man einfach am fertigen Curry, kein Vergleich mit fertig geriebenen Gewürzen, die meist schon länger lagern!

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Kürbiscurry

2 Kardamomkapseln
2 TL Koriandersamen
3 Nelken
1/2 TL Gelbgewürz
1 TL Ingwer gerieben
1 große weiße Zwiebel (ich habe eine süße Zwiebel aus Südfrankreich verwendet), in grobe Stücke geschnitten
1 kleiner Butternusskürbis (rund 500 g Fruchtfleisch), grob gewürfelt
400 g Dosentomaten (natürlich gerne auch frische, aber um die Jahreszeit sind fast die Tomaten aus der Dose aromatischer)
1 EL Mohn
1 Zimtstange
1/4 TL Chilipaste
1 TL Tomatenmark
160 ml Kokosmilch, ungesüßt und fair-trade
Öl, Salz

Die Kardamomkapseln öffnen und die Samen herauslösen. Gemeinsam mit dem Koriander und den Nelken in einer Gewürzmühle fein mahlen.

In einem Topf etwas Öl erhitzen und darin den Kardamom, den Koriander, die Nelken, das Gelbgewürz und den Ingwer rund 1 Minute kräftig anbraten bis die Gewürze stark zu duften beginnen. Die Zwiebel zugeben und weitere 3 Minuten unter ständigem Rühren braten. Die Kürbiswürfel zugeben und nochmal ordentlich durchrühren.

Die Tomaten, den Mohn, die Zimtstange und die Chilipaste unterrühren. Die Tomaten sollten ein wenig zerkleinert werden. Je nach Geschmack kann auch noch weitere Chilipaste ergänzt werden – zudem sind ja auch alle Chilipasten unterschiedlich scharf. Das Curry nun rund 20 Minuten köcheln lassen bis der Kürbis weich ist.

Dann das Tomatenmark und die Kokosmilch unterrühren und nochmals 5 Minuten köcheln lassen.

Das Curry mit Reis oder indischem Weißbrot servieren.

3 Kommentare

  • Nicsi 18. November 2012 um 18:19

    Klingt lecker – ist noch was übrig, das du mir mailen kannst? 😉

    Antwort
    • alex 19. November 2012 um 22:45

      ja es wäre noch was über, aber ob das durchs mail will… 😉

      Antwort
  • zumKochen 22. November 2012 um 17:21

    Wir haben ja heute in Graz über diesen Kürbis gesprochen.
    Wirklich wunderschöne Bilder, die Appetit machen. Das Rezept liest sich ebenfalls sehr gut – könnte mir auch schmecken 🙂

    Antwort

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