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Hüttenbesitzerin für ein Wochenende

20140606-190737_7829_7dJedes Jahr, meist im Frühling an einem der langen Wochenenden, mieten wir die Skihütte in der Fotsch. Wenn ihr euch jetzt eine Almhütte ohne fließend Wasser vorstellt, dann liegt ihr falsch: die Hütte wurde vor nicht allzu langer Zeit aufwändig renoviert und ist somit für eine Hütte recht luxuriös beinander.

Man kann duschen (wenn alle sparsam sind, dann gehen sich doch ein paar Leutchen aus), das Lager fasst rund 20 Personen und die Küche ist vernünftig ausgestattet. In der Küche gibt’s einen Feststoffofen zum Heizen und Kochen, was zwar immer ein wenig Arbeit ist, aber auch sehr gemütlich.

Alleine wenn wir das erste Mal wieder ankommen, schwer bepackt mit Essen und unseren anderen Dingen, ist es ein bisschen wie heim kommen. Wir machen die Fensterläden auf, lüften mal ordentlich durch, stellen die Tische und Bänke in den Garten. Atmen die frische Waldluft und genießen die Stille.

Dieses Jahr waren wir zu Pfingsten dort, mit vielen der üblichen Stammgästen aus nah und fern und mit neuen Gästen. Schnell gewöhnt man sich da ans Hüttenleben, vor allem hatten wir diesmal viel Sonnenschein. Somit konnten wir gleich in der Früh draußen frühstücken, dann noch lange rumhängen und einfach nur plaudern und die Sonnenwärme genießen. Tagsüber dann Wanderungen auf die Berge ringsum je nach Lust und Laune entweder weiter und höher oder gemütlicher. Bei den großen Kindern ist der kleine See oberhalb der Hütte schon ein Klassiker, zu dem sie inzwischen auch schon alleine wandern, weil sie die Gegend um die Hütte schon wie ihre Westentasche kennen.

Wir sind diesmal mit allen Kindern auf den Grat in Richtung Salfeins aufgebrochen, von dem man einen herrlichen Ausblick zu den Kalkkögeln hat. Und sind leider wegen Nicolas‘ Unfall dann doch nicht am See angekommen: bei einem Sturz hat er sich den Unterarm gebrochen. Tapfer ist er mit geschientem Arm noch abgestiegen bevor wir mit der Rettung in die Unfallambulanz gefahren sind, um den Arm dick einzugipsen.

Und am anderen Tag waren wir in Richtung Almindalm unterwegs. Die Kühe waren gerade frisch auf der Weide und äußerst neugierig, der Schnee von den Bergkuppen schmilzt gerade ab und lässt die Bäche am Nachmittag deutlich anwachsen. Dazwischen sattes Grün der Pflanzen, die um die Jahreszeit stark austreiben.

Und abends konnten wir bis Mitternacht vor der Hütte sitzen, wenn die Kinder schon in ihrem Lager waren, und noch gemütlich ein Glas Wein trinken. Heißt es nur mehr, einen Termin für nächstes Jahr aussuchen, wo möglichst viele der Stammgäste Zeit haben…

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2 Kommentare

  1. Abgesehen von dem total leckeren Rezept, sind die Bilder mit der Hütte wahnsinnig beeindruckend!:-)
    Toll!
    Schöne Grüße aus Schenna Südtirol, Lisa

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