Rote-Rüben-Puffer

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Puffer mag ich recht gerne – außen kross gebraten und innen gemüsig und weich. Gut gewürzt geben so auch die typischen Wintergemüsesorten spannende Alternativen zu den klassischen Kartoffelpuffern her.

Vor längerer Zeit schon hatte ich von Roten Rüben-Puffern gelesen, die mit Piment und Nelken gewürzt waren, hatte mich aber bisher nie drüber getraut. Da es im Winter viele gute Rüben gibt, wollte ich die endlich einmal ausprobieren.

Gemischt werden die Roten Rüben mit Kartoffeln, selber geben die Rüben erstaunlich viel Wasser ab, aber die Kartoffeln binden die Masse ein wenig. Zusätzlich habe ich zum Aufsaugen der überschüssigen Flüssigkeit Weizenkleie dazu gegeben, es würden aber auch feine Haferflocken gehen. Weil knusprig werden die Puffer nur, wenn sie nicht zu feucht sind.

Ich hatte die Rüben und die Kartoffeln fein gerieben, was eine recht mühsame Arbeit ist. Es geht sicher auch gröber, dann darauf achten, dass die Puffer lange genug (bei nicht allzu hoher Temperatur) braten, damit sie auch durch werden, aber nicht verbrennen!

Die Würzung habe ich noch durch einen Esslöffel Dill und eine Prise Chili erweitert.Zu den Puffern habe ich ein Knoblauchjoghurt gemacht, aber man kann die Puffer auch ohne Joghurt essen. Sie schmecken ganz für sich vorzüglich!

Rote-Rüben-Puffer

750g rote Rüben
450g Kartoffeln
6 EL Weizenkleie
1 EL Dill
1/4 TL Piment
5 Nelken
1 Prise Chili
Salz, Öl

Die Roten Rüben und die Kartoffeln schälen und nicht zu fein, nicht zu grob reiben. Mit Salz bestreuen, umrühren und 10min. rasten lassen. Dann das Wasser, das sich in der Schüssel sammelt abgießen. Die übrigen Zutaten zugeben und die Masse abschmecken.

In einer großen Pfanne nicht zu sparsam Öl heiß werden lassen. Jeweils rund 1,5 EL der Masse in das Fett geben und zu Puffern platt drücken, braten lassen bis sich eine Kruste auf der Unterseite gebildet hat, dann wenden. Die fertigen Puffer im Ofen warm halten und so lange Puffer backen bis die Masse aus ist.

Die Puffer mit Knoblauchjoghurt servieren, dazu passt auch gut ein Vogerlsalat.

 

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