In den Alpes-Maritimes

Von der Toskana fahren wir auf der Autobahn nach Westen durch ganz Ligurien bis kurz vor der französischen Grenze. Nach Arma di Taggia verlassen wir die Autobahn und fahren in die Berge.

Auf der italienischen Seite der Berge fahren wir in Serpentinen zuerst durch die Gewächshäuser, dann werden die Strassen immer schmäler und bleiben ordentlich kurvig. Wir durchqueren einige Orte und wollen in der Nähe von Bajardo übernachten.

Dort bleiben wir dann in der Nähe einer kleinen Kirche, die romantisch unterhalb der Strasse liegt. Wir statten der Kirche im Abendlicht einen kurzen Besuch ab.

Am nächsten Tag fahren wir weiter nach Rocchetta Nervina. Der kleine Ort liegt am Ende einer Strasse und ist wohl Ausgangspunkt für viele Wanderungen rundherum.

Wir schlendern durch die engen Gassen des Dörfchens, besuchen den alten Backofen und lassen uns einfach treiben.

Dann fahren wir ins Roya-Tal hinunter, überqueren die Grenze zu Frankreich und machen kurz halt in Piène Haute.

Auch dieser kleine Ort klebt ziemlich auf dem Bergrücken, aber seine Gassen sind nicht ganz so eng wie in Rocchetta.

Einen kurzen Stopp legen wir in Sospel ein und gehen  kurz durch die Stadt. Eigentlich wollten wir Brot kaufen und brauchen Ersatzteile für unseren Radträger, wo eine Schraube abgerissen ist.

Der Ort ist groß genug, dass wir fündig werden.

Abends kommen wir gut bei einem Freund im kleinen Örtchen Belvédère an, das hoch über dem Vesubie-Tal trohnt und über eine Menge Kehren zu erreichen ist. In den Tagen in den Alpes-Maritimes fahren wir sowieso gefühlte 1 Mio. Kehren. Die stets schmalen Strassen schlängeln sich ordentlich durch die Berge.

Am nächsten Tag machen wir einen Ausflug in die Umgebung. Wir besuchen unseren Freund am Weingut in Villar-sur-Var, essen dort mit den Winzern zu Mittag. Dann bekommen wir eine kleine Führung durch das Weingut und die Produktion.

Auf der Rückfahrt machen wir einen Abstecher nach Norden ins Tal der Tinée. Dort fahren wir über eine enge Strasse ins Dorf Marie hinauf. Wir schlendern durch die engen Gassen und genießen den Ausblick übers Tal.

Am folgenden Tag geht es für uns weiter nach Westen, und wir verlassen die Alpes-Maritimes in Richtung Verdon.

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